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Georgien
 
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Sehenswürdigkeiten in Georgien

     
 
Tiflis

– so nannte sie noch Marco Polo und nach ihm die Kartographen. Tbilissi, warme Quelle, aber heißt sie in der Landessprache: Georgiens Hauptstadt. Wahrscheinlich, weil an den Nordosthängen des Mtabori bis zu 46,5 °C heißes, kohlensäurehaltiges Schwefel-Quellwasser aus der Erde sprudelt, das seit Jahrhunderten in den Badehäusern der Stadt genutzt wird.

Tiflis liegt an den Ufern der Kura (georg. Mtkwari) im Südosten des Landes. Die Altstadt beherbergt mehrere Kirchen mit herrlichen Fresken, darunter die Sioni-Kathedrale aus dem 5. Jh., die nach dem Berg Zion in Jerusalem benannt wurde und der Muttergottes geweiht ist: sie beherbergt den Schädel des heiligen Apostels Thomas. Einst führte die Seidenstraße durch die Altstadt und noch heute sind die Karawansereien betretbar. Die Häuser sind zumeist aus Holz und haben geschnitzte überhängende Balkone.

Im georgischen Nationalmuseum kann man eine wertvolle Ikonensammlung bewundern und eine Porzellanausstellung. Von den Ruinen der Festung Nariqala aus dem 3. Jahrhundert hat man eine herrliche Aussicht auf die Altstadt.
 
     


     
 
Mzcheta

Mzcheta ist eine der ältesten Städte Georgiens, die sich, unweit von Tiflis, im Gebiet Kartli, d.h. im Osten des Landes, befindet. Mzcheta war zwischen dem 3. Jh. v. Ch. und dem 5. Jh. n. Chr. die Hauptstadt des georgischen Königreichs Iberien.

Hier begann die Christianisierung der Georgier; noch heute ist sie Sitz des georgischen Patriarchen.

Die Swetizchoweli-Kathedrale, zu Deutsch: Lebensspendende Säule, (11. Jh.) in Mzcheta und das Kloster Dschwari (6. Jh.) in unmittelbarer Nähe der Stadt gehören zu den wichtigsten Sakralbauten der georgischen Christenheit.

Auch die Festung Armasziche (3. Jh. v. Chr.), die Armasziche-Akropolis (spätes 1. Jahrtausend v. Chr.), Ruinen eines königlichen Palastes (1. - 3. Jh.), ein Grab (1. Jh.),das Frauenkloster Samtawro (11. Jh.), die Festung Bebris Ziche (14. Jahrhundert), das Archäologische Museum und der Garten von Michael Mamulaschvili sind sehenswerte Stationen in dieser Stadt.
 
     


     
 
Gori

Gori (in der Provinz Schida Kartli) wurde von einem der größten georgischen Könige, David dem Erbauer (1089-1125), gegründet, und ist heute eine wichtige Industriestadt.

Die Altstadt ist während eines Erdbebens 1920 fast gänzlich zerstört worden.

Als Geburtsort des Diktators Josef Stalin erlangte sie eine umstrittene Berühmtheit. Bis Mitte 2010 stand hier noch ein 17 Meter hohes Stalin-Denkmal. Ein Museum ist ihm gewidmet und man kann sein Geburtshaus besichtigen.
 
     


     
 
Kutaissi

Mit ihren 234 000 Einwohnern ist Kutaissi die zweitgrößte Stadt Georgiens.

Als Hauptstadt Imeretiens in der Kolchischen Tiefebene gelegen, war Kutaissi Jahrhunderte lang ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt. Dies verdankte die Stadt vor allem dem Fluss Rioni, der sie durchfließt, und der einen regen Schiffverkehr mit dem Schwarzen Meer ermöglichte.

Im Zentrum auf dem Hauptplatz finden Sie das Ethnographische Museum, das eine reiche archäologische Sammlung beherbergt.

In der Straße Kasbegi stehen die imposanten Überreste der Kathedrale Zur Entschlafung Mariens, nach ihrem Erbauer auch Bagrati-Kathedrale genannt, die 1692 von den Türken in die Luft gesprengt wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Park Beesiki, den man über eine Seilbahn in der Nähe der Gärten von König Alexander von Imeretien erreichen kann. Atemberaubend ist der Blick auf Stadt und Umgebung!
 
     


 
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