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Sehenswürdigkeiten in Weissrussland
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Minsk
Minsk ist die Hauptstadt von Weissrussland und wurde während des Zweiten Weltkrieges fast gänzlich zerstört. Da sie nach dem Krieg mit imposanten Monumenten wiederaufgebaut wurde, könnte man sie mit Recht als ein Museum der sowjetischen Nachkriegszeit bezeichnen.
Von breiten Alleen durchzogen, wird die Einheitlichkeit der monumentalen Fassaden von angenehmen Grünflächen unterbrochen.
Verpassen Sie einen Spaziergang auf dem Skakiny-Prospekt nicht, der Sie auf den Unabhängigkeitsplatz führen wird. Den Platz umgeben Verwaltungsgebäude und die polnische Kirche St. Simon. Die Altstadt liegt im Westen der Skakiny-Prospekts: hier steht die St.-Dukhavski-Kathedrale. Um einen Eindruck vom alten Minsk zu gewinnen, sollten Sie im Osten des Flusses Svislach spazierengehen: das Viertel wurde im Stil des 17. und 18. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Durch seine zahlreichen Bars, Restaurants und Souvenirläden ist dieser Stadtteil sehr belebt. In der Nähe prangt die St.-Maria-Magdalena-Kirche, die im Jahre 1847 erbaut wurde, mit ihrem achteckigen Turm und ihrer grossen Kuppel.
Die kulturelle Szene ist in Minsk sehr dynamisch, insbesondere dank des weissrussischen Ballets und der zahlreichen Museen. Erwähnt sei das Nationalmuseum für Geschichte und Kultur, das nationale Kunstmuseum, das Museum für Kriegsgeschichte / die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges, das Museum für die Geschichte und Kultur von Belarus. Es gibt auch andere Museen, die zu Ehren weissrussischer Schriftsteller wie Kolas, Bogdanovich und Brovka erbaut wurden. .
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Hrodna
Hrodna (Grodno) liegt an der Memel, nahe der Grenze zu Polen und Litauen, 280 km im Osten von Minsk, und ist in zwei Bezirke eingeteilt: Leninski und Kastrychnizki.
Sie ist die malerischste Stadt Weissrusslands, da sie den Krieg fast unversehrt überstanden hat und ihre historischen Bauten am besten erhalten sind.
Die barocke Jesuitenkathedrale St. Franz Xaver mit ihrem reich verzierten Altar ist sicherlich ein Wahrzeichen der Stadt. Die Innenausstattung des Bernhardinerklosters ist ein Meisterwerk des Vilnius-Barock. Die Kirche Sankt-Boris und Gleb aus dem 12. Jh. ist das einzige erhaltene Monument der Schwarzruthenen.
Das Museum für Religionsgeschichte ist in einem Palast aus dem 18. Jh. untergebracht, der kürzlich renoviert wurde. Es präsentiert Stiche und Kunstwerke des polnischen Katholizismus und der russischen Orthodoxie sowie eine kleine Sammlung jüdischer Kunst.
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Brest
Brest – füher auch Brest-Litowsk (Litauisch Brest) –, 350 km von Minsk entfernt, ist der wichtigste Eisenbahn- und Autobahngrenzübergang nach Polen.
Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist die monumentale Gedenkstätte, die an die Verteidigung der Brester Festung zu Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion im Juni 1941 erinnert. In der Nähe befindet sich die Festung selbst, die seit dem letzten Krieg teilweise wieder aufgebaut wurde.
Sie birgt mehrere Museen, darunter das Kriegsmuseum und das archäologische Museum. Die anderen Museen der Stadt sind das Eisenbahn- und das Holocaustmuseum auf dem Platz des ehemaligen Ghettos.
Die alte Synagoge galt im 16. Jh. als die grösste Europas. Heute ist sie der Sitz der griechisch- und armenisch-katholischen Bischöfe.
Der Nationalpark Białowieża befindet sich 70 km nördlich von Brest. Der Wald ist ein einzigartiges natürliches Reservat, das als Besonderheit Büffel beherbergt.
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Wizebsk
Wizebsk liegt im Nordosten Weissrusslands.
Sie war bis Anfang des 20. Jh. die kulturelle und künstlerische Wiege des Landes. Die Stadt ist der Geburtsort von Marc Chagall: sein Elternhaus ist heute ein Museum. Die alten Straßen und malerischen Viertel haben schon immer Künstler angelockt und andere bedeutende Maler wie Kandinsky oder Malevitch haben hier gelebt.
Von der jüdischen Vergangenheit der Stadt - einst standen da etwa 70 Synagogen und jüdische Bethäuser – ist kaum etwas übrig geblieben. .
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