|
|
|
| Kiev |  | -18°C | | Kerch |  | -12°C | | Donets'k |  | -20°C | | L'viv |  | -16°C | | Odesa |  | -14°C |
|
|
|
| 0.82 EUR = 1 CHF | | 410.00 AMD = 1 CHF | | 1.90 LAR = 1 CHF | | 46.00 MON = 1 CHF | | 158.00 KZT = 1 CHF | | 31.40 RUB = 1 CHF | | 8.64 UAH = 1 CHF | | 1829.28 UZS = 1 CHF |
|
|
Sehenswürdigkeiten in der Ukraine
| |
|
|
| |
 Kiew, die Hauptstadt der Ukraine
Die Stadt Kiew, gegründet im 5. Jh., wurde zur Wiege der Zivilisation der Ostslawen, sie ist die „Mutter der Ukraine“, aber auch von Weissrussland und Russland. Die Stadt befindet sich an einer wichtigen Handelsstrasse, die das Baltikum mit Konstantinopel verbindet. Zum wirtschaftlichen Aufschwung kam es, als Prinz Oleg, genannt „der Prophet“, aus dem Geschlecht der Rjurikiden, sie im Jahr 882 zur Hauptstadt seines Fürstentums erkor. Im 11. und 12. Jahrhundert war Kiew bereits eine der größten Städte Europas (etwa 50.000 Einwohner). In religiöser, künstlerischer und geschäftlicher Hinsicht wurde sie zur Rivalin von Konstantinopel.
Aus dieser Zeit stammt die Sophienkathedrale, die nach dem Vorbild der „Hagia Sofia“ in Konstantinopel errichtet, von dieser nicht nur den Namen, sondern auch die zentrale Bedeutung in der orthodoxen Christenheit übernehmen wollte. Beeindruckend ist sie mit ihren 3000 Quadratmetern Fresken und 260 Quadratmetern Mosaiken!
In dem herrlichen Mosaik in der Apsis tritt auf strahlendem Goldgrund die erhabene Figur der betenden Gottesmutter hervor, das Symbol oder besser die Ikone der Kirche im Gebet, die fortwährend für die Rettung aller Menschen Fürsprache einlegt. Sie heißt «unzerstörbare Mauer». Der Künstler, der dieses Mosaik schuf, berechnete mit großer Genauigkeit die Wirkung und den Einfallswinkel der Sonnenstrahlen zur Mittagsstunde, der Zeit des Angelusgebetes. Im hellen Sonnenlicht erstrahlt das himmelblaue und violette goldbestickte Kleid der Gottesmutter in einzigartigem Glanz.
Kiew wurde durch die Bombardierungen während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Doch die Altstadt, die sich im Nord-Osten der Volodymyrska-Strasse befindet, beherbergt zahlreiche historische Bauwerke – darunter eben auch die einmalige fünfschiffige Sophienkathedrale!
Etwa hundert Meter südlich der Kathedrale befindet sich die belebte Fußgängerzone, die Strasse Khreshchatyk, in der es zahlreiche Läden und Cafés gibt. Der Andreas-Steig ist eine weitere charmante Strasse, welche die Oberstadt mit dem Podol verbindet. Podol ist das alte Viertel der Händler und Handwerker. Im Zentrum des Podol befindet sich der Kontraktova-Platz mit seinen zahlreichen Restaurants und mit Einkaufspassagen unter den Arkaden des Vertragshauses. Das Vertragshaus selbst, in dem früher die Verträge der Stadt signiert wurden, ist ein neoklassizistisches Gebäude mit schmucken dorischen und ionischen Säulen. Am Ende der Volodymyrska Strasse können Sie das ukrainische Geschichtsmuseum besuchen, das eine interessante Sammlung von Antiquitäten beherbergt. Man kann auch das Museum von Tchernobyl besichtigen, in dem die Geschichte der nuklearen Katastrophe im Jahre 1986 dokumentarisch aufgearbeitet ist. Auf dem höchsten Punkt eines Steilhangs über dem Dnjepr liegt die prächtige und glänzende barocke Stiftskirche Sankt Andreas mit ihren fünf Kuppeln (blau, weiss, grün und golden), deren Grundstein der Apostel Andreas selbst gelegt haben soll. Besuchen Sie das berühmte Goldene Tor (Zoloti Vorota), einst der Haupteingang der Stadt, das dem einen oder anderen aus Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ bereits als imposantes Klanggebäude bekannt sein dürfte. Heute birgt es ein kleines Museum, das wertvolle Einblicke in die bewegte Geschichte des Tors und des alten Kiew gewährt.
Ungefähr zwölf Kilometer von Kiew entfernt, in der Nähe des Dorfes Pirogov, steht das "Ukrainische Freilichtmuseum für Nationale Architektur und Ethnografie", in dem frühere Dörfer aus den verschiedenen ukrainischen Regionen rekonstruiert wurden: die Häuser mit ihren Strohdächern, ihren Windmühlen und Holzkirchen sind ein beredtes Zeugnis der Vergangenheit. Auftritte von Volksmusikgruppen in bunten Trachten beleben die historische Kulisse. |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
 Tschernigow
Tschernigow (oder Tschernihiv) ist eine der ältesten Städte der Kiewer Rus, des Großreichs, das als Vorläuferstaat der heutigen Staaten Russland, Ukraine und Weißrussland gilt. Tschernigows Gründung geht auf das 8. Jh. zurück. Die Stadt liegt 140 km nördlich von Kiew an den Ufern der Desna. Mehrere Bauwerke aus der ruhmreichen Zeit des 11. bis 12. Jh. erwarten den Besucher.
Im Mykhailo-Kotsiubynski-Park, im Stadtzentrum, steht die Verklärungskathedrale (Spasso Preobrajensky sobor) mit den Fragmenten farbenreicher Fresken und Ikonostasen aus dem 18. Jh. Gleich daneben lohnt sich der Umweg zur Boris-und-Gleb-Kathedrale.
Die Heilige Katharinenkirche in Ukrainischem Barock, auch Kosaken-Barock genannt, ist zum Andenken an die tapferen Kosaken errichtet worden, die 1696 die Asow-Festung gegen die Türken verteidigt hatten. Lange Zeit in ein Kunstgewerbemuseum verwandelt, wurde sie 2006 dem Kiewer Patriarchat wieder zurückgegeben.
Besuchen Sie auch das Geschichtsmuseum der Stadt und das Museum für Angewandte Kunst, das eine schöne Sammlung von ukrainischen Werken des 17. bis 19. Jh. beherbergt. |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
 Potschajiw
Potschajiw liegt 300 km westlich von Kiew. Es birgt das zweitgrösste Kloster der Ukraine, das Heilige Himmelfahrtskloster, eine Hochburg der Wallfahrer. Das Hauptgebäude der Klosteranlage, die grosse Uspensky-Kathedrale, ist ein prächtiges barockes Bauwerk und enthält eine bemerkenswerte Sammlung von Fresken und orthodoxen Ikonen. Die Dreifaltigkeits-Kathedrale ist kleiner und ist in eine geheimnisvolle Atmosphäre eingetaucht. |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
 Lwiw
Lemberg, Lwiw (oder Lwow), die Hauptstadt der Westukraine, ist eine weltoffene Stadt. Bis 1939 konnte sie sich der Kontrolle Moskaus entziehen und wurde Ende der achtziger Jahre zum Schauplatz der Wiedergeburt des ukrainischen Nationalismus. Im Laufe ihrer Geschichte gehörte sie zu verschiedenen Reichen (dem polnischen, preussischen und österreichisch-ungarischen) und alle haben zu ihrer Verschönerung beigetragen: sie ist heute ein wahres Freilichtmuseum aller architektonischen Stile Zentraleuropas: Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko,
Die Altstadt ist umgeben von vier grossen Alleen und breitet sich nach einem mittelalterlichen Plan aus. Die grossen Plätze sind durch schmale, verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster miteinander verbunden. Der Marktplatz (Ploschtscha Rynok), mit seinen schönen Fassaden im Renaissancestil, ist der Stadtkern der Altstadt. Wir werden dort das Geschichts-, das Kunst- und Handwerksmuseum besuchen. Auf dem Rosa-Luxemburg-Platz liegt die katholische Kathedrale. Sie ist das beeindruckendste Bauwerk gotischer Architektur in Lemberg. In der Nähe befindet sich die Boim-Kapelle, ein "Schmuckkästchen" der Renaissance, das durch seinen herrlichen Zierrat beeindruckt. Die Sankt-Georgs-Kathedrale, Sitz der griechisch-katholischen Kirche, ist ein wahres Juwel des Barock, erglänzend in Gold- und Pastellfarben. Besuchen Sie auch die Dormitio-Kirche und die Dominikanerkirche, die heute das Religionsmuseum sowie das Museum der alten Apotheke beherbergt. 2 km östlich des Stadtzentrums im Chevtchenko-Park befindet sich das Museum der Architektur und der Volksbräuche, das an die hundert Holzbauten als Zeugnisse bäuerlichen Lebens in der westlichen Ukraine umfasst. Nehmen Sie an einer Aufführung in der Oper der Stadt teil, deren prächtiges Interieur mit mehrfarbigem Marmor, Fresken, Ornamenten, Statuen und Reliefs ausgestattet ist. |
|
| |
|
|
|
|
|